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Das bekannteste Gebäude in Weimar ist das Goethe-Wohnhaus-Nationalmuseum am Frauenplan. Das große Barockgebäude wurde dem großen Schriftsteller Goethe von Herzog Karl August geschenkt. In diesem Haus hat Goethe die letzten 47 Jahre seines Lebens verbracht. Im Goethe-Haus befindet sich nach wie vor die Originaleinrichtung. Außerdem gibt es dort Goethes Manuskripte, seine Bildersammlung und Mineralienkollektion zu sehen. Es wurde nichts verändert und restauriert. Vor dem Haus befindet sich ein kleiner Garten. Nicht weit vom Goethe-Haus steht das Schiller-Haus-Museum, in dem der Dichter die drei letzten Jahre vor dem Tod (1802-1805) gelebt hat. Auch im Schiller-Haus ist die Originaleinrichtung erhalten geblieben. Vor dem Haus steht der Gänsemännchenbrunnen, eine Kopie eines Brunnens aus Nürnberg. Sowohl Goethe als auch Schiller hat die Stadt Weimar, welcher beide Schriftsteller die weltweite Bekanntheit gebracht haben, vor dem Deutschen Nationalen Theater ein Denkmal gesetzt. Das Goethe-Schiller-Denkmal, das im 19. Jahrhundert errichten wurde, ist zu einem Symbol Deutschlands geworden, wie das Brandenburger Tor. Goethe und Schiller stehen Schulter an Schulter, und obwohl in Wirklichkeit Schiller größer war als Goethe, hat der Bildhauer Ernst Rietschel die Proportionen geändert und Goethe ein wenig größer als Schiller gemacht, in der Anerkennung der unschätzbaren Verdienste Goethes für die deutsche und die Weltliteratur. Gegenüber vom Theater steht das Bauhaus - Museum, das im Jahre 1995 eröffnet wurde. Darin wird die Entwicklung der berühmten Kunstschule Bauhaus in den ersten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts gezeigt. Daneben steht das Wittumspalais, in dem die Herzogin Anna Amalia mehr als 30 Jahre gewohnt hat. Im Speisezimmer fanden "Tafelrunden" statt an denen auch Goethe, Schiller, Wieland und andere Künstler, Gelehrte und Adelige teilnahmen. Auf dem Marktplatz befindet sich das Rathaus, von dem um 10,12,15 und 17 Uhr ein Glockenspiel zu hören ist. Außerdem steht hier das Lucas-Cranach-Haus , in dem der Künstler das letzte Jahr seines Lebens gelebt hat. Der ältere Cranach hat in dem Lucas-Cranach-Haus begonnen, das große Altarbild für die Stadtkirche anzufertigen. Während der Arbeit an diesem Altarbild ist Lucas Cranach der Ältere verstorben. Sein Sohn hat das Werk dann vollendet. Am Burgplatz liegt das Residenzschloss, in dem die international bedeutenden Kunstsammlungen besichtigt werden können. Im Residenzschloss sind Gemälde, Plastiken und Werke des Kunsthandwerks aus sechs Jahrhunderten ausgestellt. Das Schlossmuseum im Residenzschloss ist so groß, dass man mindestens 3 bis 4 Stunden benötigt, um das ganze anzusehen. Im Museum sind der "Cranachsaal" mit den Bilder von Lucas Cranach, die Bauhaus-Arbeiten und die Sammlung russischer Ikonen aus dem 15. bis 19. Jahrhundert besonders sehenswert. Am Ufer des Flusses Ilm liegt der "Park an der Ilm", der unter landschaftsplanerischen Leitung von Goethe entstanden ist. Damit es im Park an nichts fehlt, hat Goethe sogar eine künstliche Ruine errichten lassen. An dem einen Ende des Parks befinden sich das Römische Haus und Goethes Gartenhaus, das 6 Jahre lang bis 1782 Goethes Zuhause war. Am anderen Ende des Parks liegt das Listzhaus. Das Listzhaus ist ein ganz kleines Museum, das nicht wie ein typisches Museum aussieht. In einem der Zimmer kann man sich über das Leben von Listz informieren. |
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