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Inmitten einer reizvollen gegliederten Kulturlandschaft im burgenreichen Saaletal liegt Halle, eine der ältesten Städte Mitteldeutschlands. Musik, Kunst und Wissenschaft sind in der Saalemetropole Zuhause. Mit der ersten urkundlichen Erwähnung 806 als karolingischen Kastell schreibt Halle Geschichte. Nach der Verleihung des Markt-, Münz- und Zollrechtes 984 ließen die Salzgewinnung, der florierende Handel mit dem "weißen Gold" und das Aufblühen zahlreicher Gewerbe Halle rasch zu einer reichen, selbstbewußten Stadt heranwachsen. Nach der Gründung der Halleschen Universität im Jahr 1694 und der Franckeschen Stiftung ein Jahr später entwickelte sich in der Stadt ein reiches, kulturelles und geistiges Leben. Berühmte Gelehrte, Wissenschaftler und Künstler siedelten sich an und begründen den guten Ruf Halles als Schulstadt. Aber auch als Musikstadt errang Halle Weltruf. Hier wirken bedeutende Komponisten. Georg Friedrich Händel am 23.02.1685 in Halle geboren, wird noch heute als "Großer Sohn der Stadt" verehrt. Im Zentrum Halles, auf dem Markplatz, stehen die spötgotische Marienkirche "Unser Lieben Frauen", in der Martin Luther 1546 kurz vor seinen Tode noch einmal predigte, der Rote Turm, der von den Bewohnern der Stadt als Wahrzeichen ihres bürgerlichen Selbstbewußtseins errichtet wurde und die Bronzestatue Händels. Am Domplatz erhebt sich der Dom, eine frühgotische Hallenkirche mit Renaissancegiebelkranz. Wenige Schritte weiter liegt die wuchtige Moritzburg der Magdeburger Erzbischöfe. Sehenswert sind der Alte Markt mit dem Eselsbrunnen im ältesten Teil der Stadt und die benachbarte Moritzkirche. Weltberühmt ist die ausgedehnte Anlage der Franckeschen Stiftung. Einmalig ist der Stadtgottesacker, eine Friedhofanlage der Renaissance, erbaut im Stil eines "Campo Santo" und einzigartig nördlich der Alpen. In den Saaleauen, westlich der Stadt, lohnt die ehemalige königliche Saline zu einen Besuch ein. Im Gebäude des heutigen Halloren- und Salinenmuseums wurde von 1721 bis 1964 Salz produziert. Jeden Monat findet hier eine Salzsiedeförderung statt. Als Halloren werden die Halleschen Salzwirker bezeichnet. Das Stadtwappen zeigt Mond und Sterne, wobei die waagerechte Mondsichel die Siedepfanne symbolisiert, welche von Salzkristallen umgeben ist. Die älteste aller Saaleburgen, Burg Giebichenstein, nördlich der Altstadt von Halle gelegen, beherbergt seit den 20er Jahren die traditionsreiche Kunsthochschule der Stadt. |
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