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A n der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn. Ihre Dächer sind zerfallen, und der Wind bläst durch die Hallen, Wolken ziehen drüber hin. Z war die Ritter sind verschwunden, nimmer klingen Speer und Schild; doch dem Wandersmann erscheinen in den altbemoosten Steinen oft Gestalten zart und mild. D roben winken holde Augen, freundlich lacht manch roter Mund. Wandrer schaut wohl in die Ferne, schaut in holder Augen Sterne. Herz ist heiter und gesund. U nd der Wandrer zieht von dannen, denn die Trennungsstunde ruft; und er singet Abschiedslieder, "Lebewohl" tönt ihm hernieder, Tücher wehen in der Luft. N eue Ritter sind erstanden, wieder klinget Speer an Speer, lasst ein Lebehoch ertönen minnefrohen Musesöhnen, Deutschlands tapfrer Jugendwehr! Worte: Franz Kugler 1826; Weise: Friedrich Ernst Fesca 1823 |