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Die Rudelsburg wurde im Jahre 1050 als Grenzbefestigung errichtet und um 1150 mit Haupt- und Vorburg erweitert.
Im Jahre 1171 wurde die Burg erstmalig urkundlich erwähnt. Vom Naumburger Bischof erhielten 1238 die Markgrafen von Meißen die Burg als Stiftsleben.

Rudelsburg historisch

1348 eroberten und brandschatzten die Naumburger Bürger die Vorburg der Rudelsburg. 1383 kam die Burg in den Besitz der Schenken von Saaleck aus dem Haus Vagula.
Die Herren von Bünau wurden dann 1441 mit der Burg belehnt. Im Sächsischen Bruderkrieg zwischen Friedrich und Wilhelm von Sachsen wurde die Rudelsburg 1450 belagert und zerstört.
Danach wechselten die Besitzer mehrfach, bevor die Burg 1485 erneut in den Besitz der Markgrafen von Meißen gelangte.
Im Jahr 1581, knapp 100 Jahre später, wurde die Burg an Hans Georg von Osterhausen verkauft, der diese jedoch veröden und verfallen ließ.

Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde die Rudelsburg von den Schweden gebrandschatzt. Daraufhin war sie bis zum Jahr 1800 unbewohnt, verfiel immer mehr und wurde als Steinbruch missbraucht. Die Vorburg wurde fast vollständig vernichtet. Erhalten blieb nur die Ruine der Kernburg.

Im 19. Jahrhundert wurde die Rudelsburg als schönste aller Saale-Burgen wiederentdeckt. Sie wandelte sich zum Treffpunkt romantisch gesinnter Wanderer, besonders der Studenten aus Jena, Leipzig und Halle, die gern auf Schusters Rappen zur Erbauung durch das Saaletal zogen.
Burgherren waren damals die Freiherren von Schönberg, die am Südhang der Burg Wein anbauten. Einer ihrer ehemaligen Weinbergsarbeiter, Gottlieb Wagner, genannt "Samiel", kümmerte sich als Burgwart zuerst um das verfallene Gemäuer und richtete dort im Jahre 1824 die erste Gastwirtschaft ein. Im Jahr 1853 besuchte König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen die Rudelsburg.

Rudelsburg historisch

Der einsetzende Wandertourismus machte die Rudelsburg deutschlandweit bekannt. So dichtete Franz Kugler, Berliner Student aus Stettin, im Jahre 1826 auf der Burg das berühmte Lied "An der Saale hellem Strande", als er während einer Saalewanderung dort Rast machte. Im Jahre 1863 schuf Hermann Allmers aus Rechtenfleth bei Bremen (kein Student, aber in studentischer Gesellschaft im Saaletal unterwegs) das Lied "Dort Saaleck, hier die Rudelsburg".
Später wurde die Rudelsburg - mit Sicherheit auf Anregung der Studenten aus Jena, Leipzig und Halle- zum regelmäßigen Treffpunkt der studentischen Corps, die hier 1848 ihren Dachverband, den Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV) gründeten, den ältesten Dachverband deutscher Studentenverbindungen. 1855 fand erstmals ein Treffen der Corpsstudenten auf der Rudelsburg statt. Seit damals dient die Rudelsburg und die Stadt Bad Kösen den Kösener Corpsstudenten als Tagungsort - mit Ausnahme der Jahre 1954 bis 1994, als zu Zeiten der DDR der Congress in Würzburg tagte.

Seit 1987 ist die Rudelsburg auch der jährliche Treffpunkt der vor 1990 in der DDR gegründeten Studentenverbindungen, die sich 1990 zur Rudelsburger Allianz zusammenschlossen. Bis heute gilt das Lied "Dort Saaleck, hier die Rudelsburg" den Kösener Corpsstudenten sowie den Allianzverbindungen als Erkennungslied.

Von 1868 bis 1870 wurden Teile der Burg instandgesetzt und gesichert. Trotzdem kam es im 20. Jahrhundert zu weiteren Einstürzen.

Nach der deutschen Wiedervereinigung fand dann von 1991 bis 1992 eine umfassende Restaurierung und Sicherung der Burgruine statt. Die Ruine der Rudelsburg wird heute gastronomisch genutzt. Der Innenbereich der Burg und der Bergfried sind während der Öffnungszeiten der Gaststätte zugänglich. Vom Bergfried hat man eine unvergessliche Aussicht auf das Saaletal.

Das 1859 errichtete Bismarckdenkmal, gleich neben der Burg, wurde in der DDR-Zeit entfernt. Dank Spenden der Kösener Corpsstudenten konnte es am 1. April 2006 wieder eingeweiht werden.

Mehr historische Fotos finden Sie in unserer Bildergalerie.

 
 
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E-Mail: burg@rudelsburg.com
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